Zur Sonne, zur Freiheit

Lyrik ist nicht schwyrik zum 1. Mai: Die schillernden Schätze der Arbeiterlyrik
Lyrik

Oft nur am Rand der Literaturgeschichte und das völlig zu unrecht wird die Arbeiterlyrik behandelt: Die Dichtkunst von Arbeiter*innen und die Arbeit als Thema für literarische Texte. Dabei bestimmte und bestimmt seit der Industrialisierung die Arbeit den Alltag und die Weltwahrnehmung vieler Menschen ganz wesentlich; und viele Autor*innen sind genau deshalb genau diesen Techniken nachgegangen. Wie haben sie das gemacht, wie waren die künstlerischen Prozesse?

Dem kann man nachspüren in lyrischen Texten vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, von Frauen und Männern, aus der Weimarer Republik, der DDR und der Bundesrepublik: ein überaus spannender Ansatz für (Literatur-)Geschichte. Und mit dazu gehört die Frage, warum eigentlich dieses ganze Genre so wenig Stellenwert zu genießen scheint: auch das hat auch seine historischen Gründe. »Brüder zur Sonne zur Freiheit«: Am 01.05. um 17 Uhr wird es in der Reihe »Lyrik ist nicht schwyrik« also rund um das Thema Arbeiterlyrik gehen. Das Thema Arbeit wird in nächster Zukunft eines der Schlüsselthemen des Theaterschaffens im Bandhaus sein.

In der Reihe »Lyrik ist nicht schwyrik« sucht der Germanist und Journalist Christian Muggenthaler zusammen mit dem Publikum in entspannter Atmosphäre Zugänge zu Dichtern und ihren Gedichten: Gemeinsam werden Texte interpretiert, Schreibtechniken und Dichttricks erkundet, die Wirkung von lyrischer Spache ausgelotet. Zudem geht es um biografische und historische Hintergründe und literarische Traditionen. In der beliebten Reihe kommt Literaturwissenschaft als spannende Detektivarbeit daher: Das Erarbeiten von Inhalten literarischer Texte kann recht unterhaltsam sein, mit ganz viel Aha-Effekt jenseits allen Schulstoffs.

Besetzung

Künstlerisches Team

Konzept und Moderation – Christian Muggenthaler

Termine & Tickets

SonntagSo

01.05.22

17:00 - 18:30

17:00 - 18:30

Zur Sonne, zur Freiheit

12,- €
Einlass 60 min. vor Vorstellungsbeginn