Wie vor 100 Jahren die Gedichte waren
Lyrik und Lieder von Kästner, Tucholsky und Brecht
mit Christian Muggenthaler
Während der Weimarer Republik kam die Kunst- und Literaturepoche »Neue Sachlichkeit» auf, die eine nüchterne, realistische und objektive Darstellung der gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit anstrebte. Bekannte Vertreter waren Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Bertolt Brecht. Wie setzten sich diese Künstler mit dem von Krisen und Aufbruchsstimmung geprägten Deutschland auseinander?
Der Germanist Christian Muggenthaler präsentiert wie gewohnt im lockeren Gespräch mit dem Publikum Textbeispiele, literarische Vorlagen und Traditionslinien: Gedichtinterpretation ist ein spannendes Detektivspiel, in dem es kein Richtig oder Falsch gibt, sondern die Literatur einzig und allein der Maßstab ist für die eigenen Assoziationen, die die Texte auslösen.
In der Reihe »Lyrik ist nicht schwyrik« sucht der der Germanist und Journalist Christian Muggenthaler zusammen mit dem Publikum in entspannter und unterhaltsamer Atmosphäre Zugänge zu Dichtern und ihren Gedichten: Gemeinsam werden Texte interpretiert, Schreibtechniken und Dicht-Tricks erkundet, die Wirkung von lyrischer Sprache ausgelotet.